Das Trainingsband ist ein Sportgerät, das gleichermaßen einsetzbar ist für das Training der körperlichen Fitness, der Rehabilitation, das sportliche Leistungstraining oder auch zum Abnehmen.
Unabhängig vom Ziel, für das trainiert wird - immer wirkt das Trainingsband unterstützend dabei, die Muskulatur zu dehnen und verschiedene Muskelgruppen zu trainieren: Rücken, Arm, Bein, Po und Schultermuskeln – für jede Muskelgruppe gibt es wiederum weitere spezielle Übungen, um die Teilmuskulatur gezielt zu trainieren. Darüber hinaus ist das Training mit dem Trainingsband in jedem Fall ein Ausdauer – und Koordinationstraining.
Trainingsbänder sind in mehreren Widerstandsstufen bzw. Stärken erhältlich, je nachdem, wie sie eingesetzt werden sollen oder auch für verschiedene Trainingsstufen! Denn mit dem Einsatz verschiedener Trainingsbänder kann der Widerstand und damit die Trainingsintensität variiert werden.
Bei den Trainingsbändern ist jede Widerstandstufe einer Farbe zugeordnet – die Farbskalen variieren hierbei von Hersteller zu Hersteller.
Trainingsbänder sind außerdem praktisch zusammenfaltbar, sodass sie leicht zu transportieren sind – ein Trainingsgerät, dass praktisch ÜBERALL einsetzbar ist!!
Trainingsbänder werden daher auch berechtigterweise oft als „das kleinste Fitnessstudio der Welt“ bezeichnet!
Das Trainingsband gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen - beide bestehen aus Naturlatex:
Geschlossene Trainingsbänder sind zwischen 15 und 35 mm breit, etwa 2-5 mm dick und im Allgemeinen 1 m lang (Arbeitslänge) – ein Band kostet um die 20 Euro.
Die geschlossenen Trainingsbänder sind auch mit Griffen erhältlich, was die Handhabung noch deutlich vereinfacht.
Die Wirkungsweise des Trainingsbandes ist ähnlich wie ein Expander.
Für Reha-Zwecke gibt es spezielle Trainingsbänder mit verminderter Zugkraft.
Ein Übungsbeispiel mit dem geschlossenen Trainingsband
Das Trainingsband wird an einer Sprossenwand an einer niedrigen Sprosse oder einem anderen festen Gegenstand in relativer Bodennähe befestigt. Anschließend legt man sich mit dem Kopf zur Sprossenwand, befestigt das andere Ende des Trainingsbandes an den Füßen und drückt die Füße von der Sprossenwand oder der Halterung weg. Dies trainiert Bein,- Rücken und Pomuskulatur.
Das offene Trainingsband ist auch etwa zwischen 15 und 35 mm breit, jedoch deutlich dünner als das geschlossene Trainingsband. Das offene Trainingsband ist außerdem länger – zwischen 1 und 3 Metern, es gibt das offene Trainingsband jedoch auch als praktische 5-Meter-Rolle zu kaufen, von der man jeweils die gewünschte Länge einfach abschneiden kann.
Hier ein Trainingsbeispiel mit dem offenen Trainingsband:
Das Trainingsband ist an seiner Mitte an einem festen Punkt im Raum befestigt (z. B. Heizung), dann wird je ein Ende gegriffen und soweit nach hinten gegangen, bis das Trainingsband bei gestreckten Armen gespannt ist. Stellung: die Füße sind hüftbreit geöffnet, Bauch und Po sind angespannt und die Schulterblätter nach hinten/unten gezogen.
Nun geht es darum, Aus- und Einatmung mit den Armen zu koordinieren und dabei die Arme zu beugen bzw. wieder zu strecken. Das Band wird dabei straffer und wieder lockerer.
Bei dieser „Ruderübung“ werden die Rücken – und die Bizepsmuskeln gestärkt.